Eine Frau und ein Mann schützen drei Kinder

An einem Nachmittag vor dem Schönebecker Bahnhof. Drei Kinder werden von einem 15-Jährigen beschimpft.

Eine Frau stellt sich schützend vor die Kinder: “Ich habe gesagt, dass er uns in Ruhe lassen und verschwinden soll, aber da wurde er noch aufgebrachter.” Sie wird in’s Gesicht geschlagen.

Der Jugendliche flieht, aber ein Mann, der im Bahnhof ein Geschäft betreibt und auf die Szene aufmerksam geworden ist, hält den 15-Jährigen auf und übergibt ihn der Polizei.

(Schönebecker Volksstimme vom 09.02.2013, online hier.)

“Och, was macht ihr denn hier?”

Eine Gruppe Jugendlicher in der Straßenbahn wird lauter, pöbelt in die Menge und scheint gewaltbereit zu sein. Fahrgäste beginnen, sich zu ängstigen.

“Och, was macht ihr denn hier?”, fragt eine junge Frau freundlich und verwickelt die Gruppe in ein Gespräch. Die anderen Fahrgäste entspannen sich wieder.

(Von einer Teilnehmerin beim “otto greift ein”-Workshop am 3. Februar 2013 erzählt.)

“Hören Sie auf…!”

Auf einem Bahnsteig. Zwei Gruppen, die sich schon im Zug gestritten hatten, gehen beim Aussteigen auf dem Bahnsteig mit ihren Hunden aufeinander los.

Eine Frau sieht das und ruft laut: “Hören Sie auf oder ich hole die Polizei!” Sie hören nicht auf, die Frau ruft die Polizei, die die Situation klären kann.

(Von einer Teilnehmerin beim “otto greift ein”-Workshop am 3. Februar 2013 erzählt.)

Ein Tipp von uns dazu: Eine Ankündigung, die Polizei zu rufen, kann als Drohung wahrgenommen werden, was zu einer Eskalation der Situation führen kann. Deshalb lieber nur “Hören Sie auf!” rufen und direkt die Polizei anrufen.