“Zeugen reagieren bei Angriff in der Bahn”

In einer Straßenbahn greifen zwei Männer einen 16-Jährigen an, sie pöbeln ihn an und schlagen ihn ins Gesicht.

Andere Fahrgäste reagieren, informieren den Fahrer und lassen ihn die Polizei rufen.

(Magdeburger Volksstimme vom 4. Juni 2013, 15.)

Lautes Rufen hilft drei Radfahrer_innen

Drei Radfahrer_innen müssen wegen einer roten Ampel auf einer Verkehrsinsel anhalten. Da kommen zwei Männer, pöbeln sie aggressiv an und beginnen, sie zu schlagen.

Der Fahrer eines vorbeikommenden Autos erkennt sofort, dass die Szene auf der Verkehrsinsel kein Spaß ist. Er steigt aus und ruft laut. Dann ruft er die Polizei und bleibt bei den Radfahrer_innen, bis die Polizei eintrifft.

(Juliane Kmieciak: Frau verprügelt: Wie Ex-Profi Addo in Hamburg zwei Schläger verjagt, Die Welt vom 30. Mai 2013, online hier.)

 

“Mutige Zeugin stellt Bewaffnete zur Rede”

Auf der Straße wird ein Mann mit Messerstichen getötet. Eine Zeugin sieht neben dem Toten einen der Angreifer am Tatort und denkt sich: “Ich spreche besser mit ihm, bevor er jemand anderen attackiert.”

Sie spricht ihn an und sagt später dazu: “Ich fragte ihn, ob er mir das geben könnte, was er da in der Hand hält. Das war ein Messer, aber das wollte ich nicht direkt sagen. Doch er war nicht einverstanden und ich fragte ihn: Willst du weitermachen? Er sagte: Nein, nein, nein.” Sie redet weiter mit dem Angreifer, um ihn zu beschäftigen und zu beruhigen.

(Quellen: Anouchka Grose: What we can learn from Ingrid Loyau-Kennet´s grace under pressure. In Woolwich, a seemingly ordinary woman did something extraordinary. Her humanity may well have saved lives, The Guardian vom 23. Mai 2013, online hier / Conal Urquhart:London attack: Interview with Ingrid Loyau-Kennet, The Guardian vom 23. Mai 2013, online hier / Minuten nach dem Mord: Mutige Zeugin stellt Bewaffnete zur Rede, n-tv-Bericht vom 23. Mai 2013, online hier.)