“Mutige Zeugin stellt Bewaffnete zur Rede”

Auf der Straße wird ein Mann mit Messerstichen getötet. Eine Zeugin sieht neben dem Toten einen der Angreifer am Tatort und denkt sich: “Ich spreche besser mit ihm, bevor er jemand anderen attackiert.”

Sie spricht ihn an und sagt später dazu: “Ich fragte ihn, ob er mir das geben könnte, was er da in der Hand hält. Das war ein Messer, aber das wollte ich nicht direkt sagen. Doch er war nicht einverstanden und ich fragte ihn: Willst du weitermachen? Er sagte: Nein, nein, nein.” Sie redet weiter mit dem Angreifer, um ihn zu beschäftigen und zu beruhigen.

(Quellen: Anouchka Grose: What we can learn from Ingrid Loyau-Kennet´s grace under pressure. In Woolwich, a seemingly ordinary woman did something extraordinary. Her humanity may well have saved lives, The Guardian vom 23. Mai 2013, online hier / Conal Urquhart:London attack: Interview with Ingrid Loyau-Kennet, The Guardian vom 23. Mai 2013, online hier / Minuten nach dem Mord: Mutige Zeugin stellt Bewaffnete zur Rede, n-tv-Bericht vom 23. Mai 2013, online hier.)

Lautes Rufen vertreibt die Angreifer

Mitten in der Nacht wird jemand plötzlich von zwei Männern angegriffen, sie prügeln auf ihn ein.

Ein Anwohner bemerkt dies und macht durch lautes Rufen auf sich aufmerksam. Die Angreifer ergreifen die Flucht.

(Timo Kather: Mutiger Anwohner rettet bewusstloses Gewaltopfer. In: Der Tagesspiegel vom 6. Mai 2013, online hier)

Eine Verkäuferin betätigt den Notruf

Auf einem Parkplatz wird ein Mann wird von Jugendlichen angepöbelt und rassistisch beleidigt. Da von den Umstehenden niemand reagiert, flüchtet er in eine nahegelegene Kaufhalle.

In der Kaufhalle bemerkt eine aufmerksame Verkäuferin den Vorfall und betätigt den Notruf.

(Mitteldeutsche Zeitung vom 26. April 2013, online hier)