“Mutige Zeugen stoppen rechte Pöbler”

Jugendliche beleidigen eine Mutter und ihren Sohn in einem Zug. Mutter und Sohn wechseln den Platz, doch die Pöbeleien hören nicht auf. Sie verlassen den Zug.

Beim Aussteigen hören die Jugendlichen immer noch nicht auf. Da wird eine Zeugin aktiv und spricht die Jugendlichen an. Ein Mitfahrer kommt ebenfalls dazu. Jemand ruft die Polizei.

Als die Polizei eintrifft, flüchten die Jugendlichen, werden aber später gestellt.

(Rundblick Unna.de vom 27. Oktober 2013, online hier.)

Eine Bemerkung von uns: Den Platz zu wechseln, war eine gute Strategie von Mutter und Sohn. Die Mitfahrenden haben so ein Signal bekommen, dass etwas nicht stimmt. Zum Eingreifen hat das leider (noch) nicht gereicht. Vielleicht hätte zu dem Zeitpunkt eine direkte Ansprache einzelner etwas verändert.

“Schulmassaker verhindert”

Ein Mann mit einer automatischen Waffen und entsprechender Munition betritt eine Grundschule. Vor der Schule schießt er bereits auf Polizisten, die dort Position beziehen.

Die Buchhalterin der Schule spricht den Mann an, redet mit ihm, hört ihm zu und gewinnt so sein Vertrauen.

Schließlich stimmt der Mann zu, dass er seine Waffe und die Munition weglegt und sich ergibt. Sie stellt sich schützend vor ihn, als die Polizei kommt.

Die Buchhalterin war vorher in regelmäßigen Trainings auf solche Situationen vorbereitet worden.

(Quellen: Schulmassaker verhindert: Die Heldin von Decatur, Spiegel Online vom 23.08.2013, online hier; George Lakey: You, too, can stop a school shooter, Waging Nonviolence vom 27.08.2013, online hier)