Zeug_innen beenden Gewalttat

Ein Mann ist mit dem Zug unterwegs. Als er auf dem Bahnhof aussteigt, wird er von zwei Männern beschimpft. Anschließend gehen sie auf ihn los, schlagen ihn zu Boden und treten auf ihn ein.

Als Zeug_innen eingreifen, flüchten die Angreifer.

(Überfall am Bahnhof: Somalier in Merseburg brutal verprügelt. Meldung des mdr vom 21.02.2014, online hier.)

“Jugendliche schützen Frau vor Stalker”

Eine Frau wird in einem Bahnhof von einem Stalker belästigt und angegriffen.

Jugendliche sehen dies, gehen sofort dazwischen und informieren eine Streife der Bundespolizei.

(“Zivilcourage in Halle: Jugendliche schützen Frau vor Stalker”, Mitteldeutsche Zeitung vom 3. Dezember 2013 und Magdeburger Nachrichten vom 4. Dezember 2013, , online hier bzw. hier.)

“Passanten können Schlimmeres verhindern”

Zwei Rechtsextreme zünden einen Dönerimbiss an und flüchten.

Ein Zeuge informiert umgehend die Polizei und kann so Schlimmeres verhindern. Die Tatverdächtigen können kurz darauf von der Polizei gestellt werden.

(“Passanten können Schlimmeres verhindern: Rechtsextreme legen Feuer in Imbiss” und “Geschockt nach Anschlag: Rechtsradikale versuchen Dönerbude abzufackeln”, Nordkurier vom 02. und 03. Dezember 2013, online hier und hier.)

Auch wenn es hier nicht um Zivilcourage im engeren Sinne (also um Eingreifen bei Gewalt oder Bedrohung gegen Menschen) ging, zeigt der Fall deutlich, wie wirksam ein Anruf sein kann. Informiert die Polizei (Tel. 110) lieber einmal zu viel als einmal zu wenig!