“Passanten können Schlimmeres verhindern”

Zwei Rechtsextreme zünden einen Dönerimbiss an und flüchten.

Ein Zeuge informiert umgehend die Polizei und kann so Schlimmeres verhindern. Die Tatverdächtigen können kurz darauf von der Polizei gestellt werden.

(“Passanten können Schlimmeres verhindern: Rechtsextreme legen Feuer in Imbiss” und “Geschockt nach Anschlag: Rechtsradikale versuchen Dönerbude abzufackeln”, Nordkurier vom 02. und 03. Dezember 2013, online hier und hier.)

Auch wenn es hier nicht um Zivilcourage im engeren Sinne (also um Eingreifen bei Gewalt oder Bedrohung gegen Menschen) ging, zeigt der Fall deutlich, wie wirksam ein Anruf sein kann. Informiert die Polizei (Tel. 110) lieber einmal zu viel als einmal zu wenig!

“Mutige Zeugen stoppen rechte Pöbler”

Jugendliche beleidigen eine Mutter und ihren Sohn in einem Zug. Mutter und Sohn wechseln den Platz, doch die Pöbeleien hören nicht auf. Sie verlassen den Zug.

Beim Aussteigen hören die Jugendlichen immer noch nicht auf. Da wird eine Zeugin aktiv und spricht die Jugendlichen an. Ein Mitfahrer kommt ebenfalls dazu. Jemand ruft die Polizei.

Als die Polizei eintrifft, flüchten die Jugendlichen, werden aber später gestellt.

(Rundblick Unna.de vom 27. Oktober 2013, online hier.)

Eine Bemerkung von uns: Den Platz zu wechseln, war eine gute Strategie von Mutter und Sohn. Die Mitfahrenden haben so ein Signal bekommen, dass etwas nicht stimmt. Zum Eingreifen hat das leider (noch) nicht gereicht. Vielleicht hätte zu dem Zeitpunkt eine direkte Ansprache einzelner etwas verändert.