Zivilcourage?! Mutig-Sein kann man einüben

Unter diesem Titel steht ein Zivilcourage-Training, das die Regionalgruppe Magdeburg des Internationalen Versöhnungsbundes e.V. am 23. Februar ab 10.00 Uhr gemeinsam mit uns anbietet.

Man merkt schnell, wenn Zivilcourage fehlt: Wenn Menschen in der Öffentlichkeit bedroht oder angegriffen werden und niemand reagiert. Wir hoffen, dass uns diese Situationen nie passieren werden. Und wenn doch?
Was könnten wir in so einer Situation tun – spontan und gewaltfrei, ohne selbst zum Opfer zu werden?
Dieser Werkstatt-Tag will auf solche Situationen vorbereiten: Er erklärt, warum es normal ist, dass Menschen manchmal nichts tun. Und er will vor allem praktisch einüben, wie man Scheu, Zweifel und Ängste überwinden und in Gewalt- und Bedrohungssituationen zivilcouragiert eingreifen kann.
Dies wird in geschütztem Rahmen mit aller Kreativität, die den Anwesenden zur Verfügung steht, geübt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Wir sind dankbar, dass die Regionalgruppe die Initiative zu diesem Training ergriffen hat, und freuen uns über die Kooperation.
Jetzt braucht es Menschen, die Zeit und Lust haben mitzumachen. Alle Informationen – auch zu Anmeldung und Kosten – gibt es hier: 190223 Zivilcourage einüben VB

Wer Interesse hat, ebenfalls mit uns gemeinsam ein Zivilcouragetraining zu organisieren, kann sich gerne an uns wenden.

Tag der Zivilcourage am 19. September: Wer macht mit?

Auch 2018 lädt das Bundesnetzwerk Zivilcourage wieder zum Aktionstag für Zivilcourage am 19. September ein. Und “otto greift ein” und Magdeburg ist natürlich wieder dabei.
Wie? Das hängt auch von Ihnen und Euch ab! Wer Lust hat, sich am 19. September in Magdeburg mit einer Aktion zu beteiligen, wende sich bitte an uns. Wir kümmern uns um Unterstützung, helfen bei Logistik und Öffentlichkeitsarbeit. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Also wer macht mit?

Zivilcourage des Hl. Nikolaus

Vom Hl. Nikolaus wird auch erzählt, dass er zivilcouragiert gehandelt hat:

“Eustachius, ein geldgieriger Beamter, hatte unweit der Stadt Myra drei reiche Bürger unschuldig zu Tode verurteilt in der Absicht, ihre Güter an sich zu ziehen. Als der heilige Nicolaus dies erfahren hatte, eilte er dahin und traf die benannten Männer wirklich schon auf dem Richtplatze an. Der Scharfrichter wollte schon das Schwert zücken, dieselben zu enthaupten. Nicolaus rief ihm überlaut zu, fiel ihm in die Arme, riss ihm das Schwert aus der Hand, verwies mit scharfen Worten dem ungerechten Richter seine Gottlosigkeit und befreite die Unschuldigen von dem Tode.”

(nach der Legenda aurea. Quelle: Informationsseite zu Nikolaus von Myra vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V.)